Wolkenimpfen

Ein umstrittenes Verfahren der Wettermanipulation. Um Wassertropfen oder ➡Hagelkörner zu bilden, braucht es Kristallisationskeime. Aus dem sprichwörtlichen Nichts können sich keine Wassertropfen oder Hagelkörner bilden. Um hier künstlich nachzuhelfen, wird Silberiodid (AgI) in Wolken eingebracht, was die Bildung von Wassertropfen und Hagelkörner anregt. Wolkenimpfung zur Erzeugung von Regen (entweder zur gezielten Bewässerung oder um Regen zu vermeiden) wurde vielfach angewendet, stellt aber für sich als eine Methode der Wettermanipulation ein Risiko dar. Im Falle der Wolkenimpfung zur Vermeidung von starken Hagelstürmen wird durch das Silberiodid die Bildung von Hagelkörnern angeregt. So sollen viele kleine Hagelkörner erzeugt werden, die das Risiko der Bildung von potentiell gefährlicheren großen Hagelkörnern abmildert. Ob Wolkenimpfung, entweder durch ➡Hagelflieger oder Raketen, das Risiko durch Hagelschlag mindern kann, ist höchst umstritten und bisher wissenschaftlich nicht belegt.