Globale Erwärmung

Bezeichnet den langfristigen Anstieg der durchschnittlichen Temperatur der Erdatmosphäre und Ozeane infolge steigender ➡Treibhausgaskonzentrationen. In Deutschland führt sie zu veränderten Wetter- und Klimamustern, darunter häufigere und intensivere Starkregenereignisse, Hitzeperioden und Dürren. Diese Veränderungen erhöhen das Risiko für Naturgefahren wie Überschwemmungen, Sturzfluten und Waldbrände. Auch die Schneeschmelze in den Mittelgebirgen kann früher einsetzen und Flusspegel im Frühjahr erhöhen. Langfristig verschärft die Erwärmung den Anpassungsbedarf bei Bau- und Schutzmaßnahmen. Sie ist damit ein zentraler Treiber für klimabedingte Risiken in der Planung von Gebäuden und Infrastrukturen.